Facelift- Hallift-Liplift (bullhorn) Augenbrauenlift

10. März 2017

Facelift hands-on training an der Universtity of Cork, Ireland. ECAMS (European College of Aesthetic Medicine) organisierte ein Training mit dem weltbekannten Plastischen Chirurgen aus Californien, USA, Malcom Paul M.D. An zwei Tagen wurde zunächst theoretisch und dann praktisch verschiedene Techniken des Facelifts besprochen und durchgeführt.

Mini-lift/ MACS-Lift/short-scar-facelift: Beim Facelift wurde eine "leichtere" Variante, die in örtlicher Betäubung möglich ist, besprochen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für eine beginnende Hauterschlaffung im Wangenbereich, die sogenannten "Hängebäckchen", wobei hier immer der obere Hals bzw. die Kieferlinie wiederhergestellt wird. Auch Malcom Paul arbeitet hier unter der Haut mit Wiederhacken-Fäden, was auch wir in unserer Klinik schon seit längerem durchführen. Hierdurch verankert sich das Gewebe fester und der Effekt des Lifings hält länger an.

SMAS-Lift: Eine ausgedehntere Variante, das große SMAS-lift (Supra Aponeurotisches Muskuläres System) führt zu einer deutlich stärkeren Hautstraffung, auch im Halsbereich. Dr. Malcom Paul hat seine Technik der "Anterioren SMAS-ektomie" vorgestellt und durch das hands-on training konnten wir es gleich anwenden und sehen, wie unkompliziert und effektiv diese Technik funktioniert

Halslift/neck-lift: Außerdem ging es um Halslifting (in Kombination oder auch als separate OP), speziell die Straffung des Platysma (die Muskelschicht unter der Halshaut) wurde diskutiert und verschiedene Techniken zur Straffung des Platysma trainiert.

Brauenlift: Wir haben über verschiedene Techniken des Augenbrauenlifts gesprochen und Dr. Malcom Paul hat uns seine " Lieblimgstechnik" gezeigt, die sehr effektiv und ungefährlich für Verletzungen des Stirn-Nerven sind.

Lip lift: das sogenannte Lip-lift ( bullhorn-lift) führt zu einer Anhebung der Oberlippe, die Strecke zwischen der Nase und der Lippe wird verkürzt, dadurch wirkt die Lippe voller und der Mund "frischer". Dies ist eine unkomplizierte OP, die in örtlicher Betäubung möglich ist.

"wir" das waren übrigens 14 Plastische Chirurgen aus 10 verschiedenen Ländern (USA, England, Netherlands, Polen, Italien, Türkei, Brasilien, Taiwan, Ungarn und Deutschland), was auch sehr interessant war. In den zwei Tagen konnten wir uns intensiv austauschen über sowohl chirurgische Themen aber auch über Praxis-/Klinikorganisation und Kooperationen.

Es war ein bisschen anstrengend (Programm von 8-18 Uhr), aber es hat sich auf allen Ebenen gelohnt.