Intimchirurgie

30. Mai 2015

Immer mehr Frauen haben den Wunsch, eine Veränderung im Intimbereich vornehmen zu lassen. Wir sagen Ihnen, was möglich ist.

Schamlippenverkleinerung: eine Verkleinerung der inneren Schamlippen gehört zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen im Intimbereich. Wenn eine Verghrößerung der inneren Schamlippen besteht und diese " heraushängen kann dies optisch stören, aber auch körperliche Beschwerden wie Druckschmerzen, Einklemmungen oder Hautirritationen. Bei der Operation werden die inneren Schamlippen - und ggf. der Klitorismantel ( die Haut oberhalb der Klitoris) verkürzt, indem Haut weggenommen wird. Es ist ein harmloser Eingriff, aber da dies ein sehr empfindlicher Bereich ist kommt es nach der OP zu Schwellungen und Blutergüssen, die einige Tage unangenehm sein können. 

Nach der Abheilung ist keine Einschränkung da, die Narben sind in der Regel kaum sichtbar, das sexuelle Empfinden wird in keiner Weise beeinträchtigt ( die Nerven kommen von innen und können nicht geschädigt werden).

In der Idealvorstellung vieler Frauen bedecken die äußeren Schamlippen die inneren. Das ist allerdings bei den aller wenigsten Frauen über 20 Jahren der Fall! Oft sind die äußeren Schamlippen im Vergleich zu den inneren zu flach oder deutlich weniger ausgeprägt oder "leer", die Fülle fehlt. Auch die äußeren Schamlippen kann man verkleineren oder auch wieder voller gestalten, je nachdem, was man möchte. Bei einer Straffung oder Verkleinerung wird Haut entfernt, wenn sie voller werden sollen kann man Eigenfett oder Hyaluron einspritzen. 

Auch eine Verengung der Vagina, bzw. des Scheideneingangs ist möglich. Duirch umspritzung mit Eigenfett oder Hyaluron kann eine leichte Verengung erreicht werden, einen größeren Effekt bekommt man durch eine sog. Kolporaphie, indem man Heut Keilförmig am Scheideneingang entfernt und zusammen näht. 6-8 Wochen muss dann auf GV verzichtet werden.

Zur Steigerung der Lust gibt es die Möglichkeit, den G-Punkt zu unterspritzen. Dies ist eine etwas umstrittene Methode, da der G-Punkt zwar existiert, aber nicht eindeutig zu lokalisieren ist. Es ist ein Geflecht vieler Nervenenden am Oberrand des Scheideneingangs. Hier kann man Hyaluron unterspritzen, dadurch wird der Punkt etwas vorgehoben und erfährt mehr Reibung. 

Auch durch die Behandlung mit Radiofrequenz, de BTL Exilis, wird eine äußere Straffung und Steigerung der Lustempfindung möglich. Es werden 4 Behandlungen durchgeführt (rein äußerlich, ähnlich einer Ultraschallbehandlung), hierzu gibt es wissenschaftliche Studien, die den Nutzen beweisen.