Ohrenkorrektur
Optimierung der Form oder Größe

Ablauf der Ohrenkorrektur in Berlin

  • OP meist ambulant oder stationär mit Vollnarkose 
  • örtliche Betäubung auch möglich
  • Gesellschaftsfähig nach 5 Tagen

Nach der Ohren-OP

  • 6 Wochen Tragen eines Stirnbandes zur Nacht erforderlich
  • 6 Wochen kein Sport
  • Vorsicht bei Duschen und Haare waschen

Mögliche Risiken der Ohrenkorrektur

  • Schmerzen
  • Nachgeben der Nähte und erneutes Abstehen der Ohren

Kosten für Ohren anlegen lassen

  • auf Anfrage

Schenken Sie sich elegante und gesunde Ohren

Süß kann sie sein, eine der häufigsten angeborenen Deformierungen der Ohrmuschel. Umgangssprachlich nennen wir sie „abstehende Ohren" oder auch „Segelohren", meist ist dies jedoch nicht besonders schmeichelhaft gemeint. Vor allem Kinder unserer Kultur reagieren spöttisch. Hänseleien, die nicht zuletzt zu einem psychischen Leidensdruck führen können. Ohren anlegen per Operation kann hier für Abhilfe sorgen.

Eine Fehlstellung der Ohren hat ihren Ursprung im Ohrknorpel. Eine Korrektur lässt sich relativ unkompliziert durchführen. Neu modellieren und anlegen ist in jedem Alter möglich. Bei Kindern bietet es sich unter Umständen sogar an, sich vor der Einschulung die Ohren anlegen zu lassen.

Wie läuft die Ohrenkorrektur bei Dr. Bodo in Berlin ab?

Ein Gespräch vorab klärt alle aufkommenden Fragen und erfasst alle gewünschten Veränderungen. Ganz wichtig: Wenn alle Erwartungen geteilt werden, lässt sich auch das beste Ergebnis erzielen - mit der individuell passenden Behandlung.

Beim der OP fixiert der Chirurg die Hauptfältelung, die Anthelix. Sie ist entweder nicht genügend gewachsen oder fehlt sogar ganz. Von Fall zu Fall liegt sogar eine kombinierte Fehlbildung mit umliegenden Bereichen des Ohres vor. Der Eingriff erfolgt über die Rückseite des Ohres. Dort wird Knorpel freigelegt, um schließlich mit dünnen Fäden neu formiert zu werden. Weitere Schnitte garantieren ein dauerhaftes Ergebnis.

Das Ohr wird über das Ohrläppchen betäubt. Der Patient hört und spürt allenfalls ein Summen. Schmerzen sind nicht zu erwarten. Der Knorpel wird schließlich eingeschleift, neu geformt und mit durchsichtigen Nähten fixiert. Je nach Bedarf wird der Eingriff im Anschluss am anderen Ohr wiederholt. In der Regel dauert die gesamte OP eine Stunde. Ein Mützenverband mit Pflasterzügeln fixiert beide Ohren und wird vom Patienten mit einem Stirnband ergänzt.

Ohren anlegen lassen meist unter örtlicher Betäubung

In der Regel lässt sich der Eingriff unter örtlicher Betäubung durchführen – bei Kindern und Erwachsenen. Meist ambulant, von Fall zu Fall ist stationärer Aufnahme für eine Nacht nötig. Patienten, die auf eine Vollnarkose bestehen, müssen vorher mit dem zuständigen Anästhesisten sprechen. In diesem Fall muss definitiv eine stationäre Aufnahme erfolgen.

Wie Sie sich auf Ihre Ohrenkorrektur vorbereiten

Rund drei Wochen vor der Operation sollten Patienten keine Schmerzmittel wie Aspirin zu sich nehmen, da sie die Blutung fördern und so Knorpel und Haut negativ beeinflussen. Abgesehen davon ist es wichtig, dass sich die Patienten vorab ein weiches Stirnband zulegen, das nach dem Eingriff über die Ohren gezogen werden kann.

Was ist nach der Ohren-Operation zu beachten?

Nach dem Eingriff ist mit leichten Schmerzen zu rechnen. Hinzukommen blaue Verfärbungen, leichte Schwellungen und eine Berührungsempflndlichkeit. Der Mützenverband sollte mindestens drei Wochen getragen werden - auch beim Schlafen und Liegen - da so die Ohrmuschel nicht abknicken kann. Verbände, Pflaster und Fäden werden zehn Tage nach der OP entfernt. Ein endgültiges Ergebnis kann jedoch erst nach rund drei Monaten beurteilt werden. Die Narbe wird mit der Zeit vollkommen unauffällig.

Bei ambulanter Behandlung kommt es aufgrund der Schmerz- und Beruhigungsmittel zu einer Bewusstseinstrübung. Patienten sollten sich daher unbedingt abholen lassen und für die nächsten 24 Stunden nicht alleine sein.

Die Patienten werden rund vier Tage krankgeschrieben. Sportliche Aktivitäten sollten bis zu anderthalb Monaten vermieden werden. Auch Duschen und Haare waschen ist in dieser Zeit nur unter besondere Vorsicht erlaubt.

Welche Risiken gibt es bei einer Ohrenkorrektur?

Ganz wichtig: Wenn Patienten gegen Medikamente oder Pflegemittel allergisch sein sollten, müssen sie dies unbedingt vorab mitteilen. Auch andere Krankheiten sollten umgehend mit dem Chirurgen besprochen werden. Auffällige blaue Flecken oder anhaltende Blutungen nach kleineren Verletzungen können auf eine Gerinnungsstörung hinweisen. Dies sollte vorab durch eine gesonderte Untersuchung ausgeschlossen werden.

Mögliche Komplikationen nach einer Ohren-OP

Es kann immer zu Komplikationen kommen, etwa starke Kopfschmerzen oder Blutergüsse. Beides muss im Anschluss kontrolliert werden. Schmerzen lassen sich behandeln und Blutergüsse punktieren. Eine ausgeprägte Empfindlichkeit bei Berührungen ist normal und vergeht während des Heilungsprozesses. Sehr selten sind sogenannten Keloide, also Narbenwucherungen beobachtet worden. Entlang der Naht bildet sich dabei eine dicke, wulstige, verfärbte, schmerzhafte und juckende Narbe. Mit Druckverbänden und Cortison-Spritzen lässt sich dies behandeln, muss jedoch im Anschluss daran noch einmal operiert werden, was wiederum das Risiko eines erneuten Keloids birgt.

Infektionen sind selten, können aber vorkommen und haben einen negativen Einfluss auf den Heilungsprozess. Ist das Ohr bereits mehrfach operiert worden, kann es zu einer gestörten Blutversorgung kommen. Sind Nerven getrennt worden, was eine Veränderung im Empfinden und Gefühl verursachen kann, so heilt dies in der Regel von alleine. Reagiert der Patient allergisch auf die Fäden, so kann sich dieser frühzeitig lösen und damit die Ohrmuschel wieder in ihre ursprüngliche Position bringen. Insgesamt gleicht kein Ohr dem anderen. Es kann zu Ungleichmäßigkeiten in der Größe kommen oder verschieden vom Kopf abstehen. Narben können das Resultat beeinflussen. Oder der Körper rückt das Ohr ohne ersichtlichen Grund wieder an seine alte Position. Diese Fälle lassen sich in der Regel durch einen erneuten Eingriff korrigieren.

Ohrenkorrektur