Bruststraffung
Für eine straffe, jugendliche Brustform
Eine hängende oder erschlaffte Brust ist keine Frage des Alters allein. Schwangerschaft und Stillzeit, starker Gewichtsverlust, hormonelle Veränderungen oder eine Implantatentfernung – es gibt viele Gründe warum die Brust ihre frühere Form verliert. Was viele Frauen nicht wissen: Weder Sport noch gezielte Übungen können diese Veränderungen rückgängig machen. Die Bruststraffung – medizinisch Mastopexie – ist die einzige dauerhafte Methode um die Brustform nachhaltig zu verbessern.
Ich bin Dr. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Charlottenburg. Die Bruststraffung gehört zu meinen Schwerpunkten – und zu den komplexesten Eingriffen in der plastischen Chirurgie überhaupt. Viele Chirurginnen und Chirurgen meiden diesen Eingriff bewusst, weil er ein hohes Maß an Erfahrung und handwerklicher Präzision erfordert. Ich gehöre zu den wenigen Expertinnen in Berlin die eine Bruststraffung mit Implantaten in nur einem einzigen Schritt durchführen.
Was ist das Ziel einer Bruststraffung?
- Straffung des Gewebes für eine jugendlichere, natürliche Brustform
- Anhebung der Brustwarze in eine harmonische Position
- Wiederherstellung von Volumen und Form – wahlweise mit Implantat
- Langfristig stabiles Ergebnis durch bewährte Operationstechniken
- Harmonisches Gesamtbild für mehr Selbstbewusstsein
Bruststraffung mit oder ohne Implantat – welche Methode passt zu Ihnen?
Die Wahl der Methode hängt von Ihrer individuellen Ausgangssituation und Ihren Wünschen ab. Im Beratungsgespräch schauen wir uns gemeinsam an, welche Option für Sie die richtige ist.
Bruststraffung ohne Implantat
Ideal wenn die Brust gestrafft und angehoben werden soll, das vorhandene Volumen aber ausreichend ist. Dabei wird überschüssige Haut entfernt, das Drüsengewebe neu modelliert und in einer höheren Position fixiert – verankert durch einen sogenannten „inneren BH“. Das Ergebnis: eine straffe, natürlich wirkende Brust ohne Fremdkörper.
Bruststraffung mit Implantat
Sinnvoll wenn zusätzlich Volumen gewünscht wird oder ein stärkeres Dekolleté erzielt werden soll – besonders nach Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust. Die OP-Technik entspricht der Straffung ohne Implantat, wird jedoch durch ein individuell gewähltes Silikonimplantat ergänzt. Ich gehöre zu den wenigen Chirurginnen die beide Eingriffe in einer einzigen Operation kombinieren können – was Narkosezeit, Erholungsphase und Kosten reduziert.
Kombination mit Brustverkleinerung
Bei Patientinnen die nicht nur eine hängende, sondern auch eine zu große Brust haben, kombiniere ich die Straffung mit einer Brustverkleinerung. Beides geschieht in einem Eingriff.
Wie läuft die Bruststraffung ab?
Die Operation dauert ca. 2–3 Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Eine Übernachtung in meiner Klinik ist empfohlen – unser Team betreut Sie rund um die Uhr.
Schnittführung – welche Technik ist die richtige?
Je nach Ausmaß der Erschlaffung wählen wir gemeinsam die geeignete Schnitttechnik:
- Periareolärer Schnitt (Donut-Technik): Ein ringförmiger Schnitt um den Warzenhof – geeignet bei kleinen Straffungen mit wenig überschüssiger Haut. Die Narbe liegt diskret am Warzenhofrand.
- Lejour-Technik (Lollipop-Schnitt): Schnitt um den Warzenhof und vertikal zur Unterbrustfalte – bewährt bei mittleren bis größeren Straffungen, ohne horizontale Narbe in der Brustfalte.
- Anker-Schnitt: Bei sehr großen Brüsten oder ausgeprägter Erschlaffung kommt zusätzlich ein horizontaler Schnitt in der Unterbrustfalte hinzu. Diese Technik ermöglicht die stärkste Straffung und Neuformung.
Unabhängig von der gewählten Schnitttechnik gelten folgende Grundsätze bei jeder Bruststraffung in meiner Klinik:
- Verlagerung der Brustwarze: Die Brustwarze wird inklusive ihrer Nerven und Blutgefäße schonend in die neue, anatomisch korrekte Position versetzt – Sensibilität und Stillfähigkeit bleiben so weit wie möglich erhalten.
- Feinste intrakutane Nahttechnik: Die Wunde wird mit sehr feinen Fäden innerhalb der Haut verschlossen. Diese Technik minimiert die Narbenbildung und sorgt dafür dass die Narben mit der Zeit deutlich verblassen.
Bei allen Techniken wird die Brustwarze inklusive ihrer Nerven und Blutgefäße schonend in die neue Position versetzt. Eine spezielle intrakutane Nahttechnik minimiert die Narbenbildung – die Narben verblassen bei den meisten Patientinnen mit der Zeit deutlich.
Der „innere BH“
Ein Alleinstellungsmerkmal meiner Operationstechnik: Das Drüsengewebe wird mit einer speziellen Technik an der Muskelfaszie fixiert und langfristig stabilisiert. Das verhindert ein erneutes Absinken der Brust und sorgt für ein dauerhaft natürliches Ergebnis.
GalaFLEX-Netz – wenn zusätzliche Stabilität gefragt ist
Bei größeren Implantaten oder schwächerem Eigengewebe setze ich auf Wunsch ein GalaFLEX-Netz aus Poly-4-Hydroxybutyrat (P4HB) ein. Dieses biologisch abbaubare Netz gibt dem Gewebe in den ersten 12–18 Monaten strukturelle Unterstützung und wird schrittweise durch körpereigenes Kollagen ersetzt – für langfristig bessere Ergebnisse.

Direkt nach der Bruststraffung – was erwartet Sie?
- Leichte bis moderate Schmerzen sind möglich, klingen aber meist innerhalb weniger Tage ab.
- Schwellungen & Blutergüsse treten häufig auf, verschwinden jedoch in den ersten Wochen.
- Verminderte Empfindlichkeit der Brustwarzen kann vorkommen, normalisiert sich meist nach einigen Monaten.
- Das Endergebnis ist erst nach ca. 6 Monaten sichtbar – Gewebeverhärtungen können sich bis zu 2 Jahre nach der OP weiter verbessern.
Abhängig von Ihre genetischen Veranlagung zur Wundheilung, verblassen die Narben mit der Zeit und werden in den meisten Fällen kaum sichtbar. Eine sorgfältige Narbenpflege kann diesen Prozess zusätzlich unterstützen.
Erholungszeit & empfohlene Schonung
- In der Regel fühlen sich Patientinnen nach weniger als einer Woche wieder fit.
- Rückkehr zur Arbeit: Je nach Beruf meist nach 1–2 Wochen möglich.
- Rückenlage beim Schlafen: In den ersten 2 Wochen wird empfohlen, ausschließlich auf dem Rücken zu schlafen, um den Heilungsprozess nicht zu beeinträchtigen.
- Duschen & Hautpflege: Bereits nach wenigen Tagen möglich – sobald Nähte & Verbände es zulassen.
Fadenentfernung & Narbenheilung
- Selbstauflösende Fäden
- Andere Fäden verbleiben bis zu 5 Wochen, um eine feine, kaum sichtbare Narbenbildung zu unterstützen.
- Narbenpflege: Spezielle Cremes oder Silikonpflaster können helfen, Narben schneller verblassen zu lassen.
Tragen eines Stütz-BHs – Warum ist er so wichtig?
- Unterstützt die Heilung & verhindert überschüssige Narbenbildung.
- Sollte mindestens 6 Wochen, idealerweise 3 Monate rund um die Uhr getragen werden.
- Muss perfekt sitzen: Kein Einschnüren, aber ausreichend Stütze für die Brust.
- Gleichmäßiger Druck auf das Brustgewebe fördert eine optimale Formstabilität.
Langfristige Nachsorge & Kontrolluntersuchungen
- Regelmäßige Kontrolltermine sind entscheidend für ein optimales Ergebnis.
- Bei der Entlassung aus der Klinik erhalten Sie individuelle Anweisungen zur Nachsorge & persönlichen Heilungsfortschritt.
- Intensive körperliche Aktivitäten & Sport sollten für mindestens 6 Wochen vermieden werden.
Risiken & mögliche Komplikationen
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch bei der Bruststraffung Komplikationen auftreten:
- Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen: Selten, aber möglich – engmaschige Nachsorge minimiert das Risiko.
- Infektionen: Durch steriles Arbeiten und konsequente Nachsorge sehr selten.
- Veränderte Sensibilität der Brustwarzen: Vorübergehende Taubheitsgefühle sind häufig und normalisieren sich meist innerhalb einiger Monate. In seltenen Fällen kann die Veränderung länger anhalten.
- Asymmetrien: Kleine Unterschiede sind anatomisch normal. Bei ausgeprägten Asymmetrien ist eine Korrektur möglich.
- Narbenbildung: Abhängig von der genetischen Veranlagung zur Wundheilung. Konsequente Narbenpflege unterstützt das Verblassen.
- Stillfähigkeit: Wird bei meiner bevorzugten Technik so weit wie möglich erhalten – ein hundertprozentiger Ausschluss ist jedoch bei keiner Brustoperation möglich.
Alle Risiken bespreche ich mit Ihnen ausführlich im persönlichen Aufklärungsgespräch vor der OP. Keine Frage bleibt unbeantwortet
Um das Komplikationsrisiko einer Bruststraffung zu minimieren gilt generell:
- Erfahrenen Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie wählen
- Rauchverzicht vor & nach der OP (reduziert Wundheilungsstörungen)
- Tragen eines Stütz-BHs für 6–12 Wochen zur Stabilisierung der Brust
- Gesunde Ernährung & ausreichend Flüssigkeit fördern die Heilung
- Keine übermäßige körperliche Belastung in den ersten 6 Wochen
Warum Bruststraffung bei Dr. Juliane Bodo in Berlin-Charlottenburg?
Die Bruststraffung ist einer der Eingriffe, bei dem Erfahrung, Technik und das Gespür für natürliche Ästhetik die Ergebnisse am stärksten beeinflussen. Das macht meine Klinik in Berlin-Charlottenburg besonders:
- Spezialisierung auf Bruststraffung: Einer meiner operativen Schwerpunkte seit fast 20 Jahren
- Mastopexie + Implantat in einem Eingriff: Komplexe Kombination, die hohe Expertise erfordert
- Privatklinik nach §30 GewO: Kein angemieteter OP-Saal – alles aus einer Hand
- Rein weibliches Team: Ideale Atmosphäre für sensible Eingriffe
- Betreuungsschlüssel: Maximal 2 Patientinnen pro Nachtschwester.
- Kassenzulassung: Bei rekonstruktiven Anteilen ggf. Kassenleistung möglich
- Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
- ca. 500 Eingriffe pro Jahr
Häufige Fragen zur Bruststraffung in Berlin
Autorisiert durch Dr. Juliane Bodo
zuletzt aktualisiert am 16.04.2026
- Bruststraffung: Infos auf einen Blick
- Was ist das Ziel einer Bruststraffung?
- Bruststraffung mit oder ohne Implantat – welche Methode passt zu Ihnen?
- Wie läuft die Bruststraffung ab?
- Direkt nach der Bruststraffung – was erwartet Sie?
- Erholungszeit & empfohlene Schonung
- Fadenentfernung & Narbenheilung
- Tragen eines Stütz-BHs – Warum ist er so wichtig?
- Langfristige Nachsorge & Kontrolluntersuchungen
- Risiken & mögliche Komplikationen
- Warum Bruststraffung bei Dr. Juliane Bodo in Berlin-Charlottenburg?
- Häufige Fragen zur Bruststraffung in Berlin
