Bruststraffung
Für eine straffe, jugendliche Brustform

Brust­straffung: Infos auf einen Blick

Dauer der OP ca. 2-3 Stunden, OP in Vollnarkose
NarkoseVollnarkose
Klinikaufenthalt1 Nacht
Nach der OP6 Wochen postoperativ Kompressions-BH
Gesellschaftsfähignach 1 – 2 Wochen
Kostenab 9.500 € + Narkosekosten ohne Implantat, ab 11.500€ mit Implantat

Eine hängende oder erschlaffte Brust ist keine Frage des Alters allein. Schwangerschaft und Stillzeit, starker Gewichtsverlust, hormonelle Veränderungen oder eine Implantatentfernung – es gibt viele Gründe warum die Brust ihre frühere Form verliert. Was viele Frauen nicht wissen: Weder Sport noch gezielte Übungen können diese Veränderungen rückgängig machen. Die Bruststraffung – medizinisch Mastopexie – ist die einzige dauerhafte Methode um die Brustform nachhaltig zu verbessern.

Ich bin Dr. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Charlottenburg. Die Bruststraffung gehört zu meinen Schwerpunkten – und zu den komplexesten Eingriffen in der plastischen Chirurgie überhaupt. Viele Chirurginnen und Chirurgen meiden diesen Eingriff bewusst, weil er ein hohes Maß an Erfahrung und handwerklicher Präzision erfordert. Ich gehöre zu den wenigen Expertinnen in Berlin die eine Bruststraffung mit Implantaten in nur einem einzigen Schritt durchführen.

Was ist das Ziel einer Bruststraffung?

  • Straffung des Gewebes für eine jugendlichere, natürliche Brustform
  • Anhebung der Brustwarze in eine harmonische Position
  • Wiederherstellung von Volumen und Form – wahlweise mit Implantat
  • Langfristig stabiles Ergebnis durch bewährte Operationstechniken
  • Harmonisches Gesamtbild für mehr Selbstbewusstsein

Bruststraffung mit oder ohne Implantat – welche Methode passt zu Ihnen?

Die Wahl der Methode hängt von Ihrer individuellen Ausgangssituation und Ihren Wünschen ab. Im Beratungsgespräch schauen wir uns gemeinsam an, welche Option für Sie die richtige ist.

Bruststraffung ohne Implantat

Ideal wenn die Brust gestrafft und angehoben werden soll, das vorhandene Volumen aber ausreichend ist. Dabei wird überschüssige Haut entfernt, das Drüsengewebe neu modelliert und in einer höheren Position fixiert – verankert durch einen sogenannten „inneren BH“. Das Ergebnis: eine straffe, natürlich wirkende Brust ohne Fremdkörper.

Bruststraffung mit Implantat

Sinnvoll wenn zusätzlich Volumen gewünscht wird oder ein stärkeres Dekolleté erzielt werden soll – besonders nach Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust. Die OP-Technik entspricht der Straffung ohne Implantat, wird jedoch durch ein individuell gewähltes Silikonimplantat ergänzt. Ich gehöre zu den wenigen Chirurginnen die beide Eingriffe in einer einzigen Operation kombinieren können – was Narkosezeit, Erholungsphase und Kosten reduziert.

Kombination mit Brustverkleinerung

Bei Patientinnen die nicht nur eine hängende, sondern auch eine zu große Brust haben, kombiniere ich die Straffung mit einer Brustverkleinerung. Beides geschieht in einem Eingriff.

Wie läuft die Bruststraffung ab?

Die Operation dauert ca. 2–3 Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Eine Übernachtung in meiner Klinik ist empfohlen – unser Team betreut Sie rund um die Uhr.

Schnittführung – welche Technik ist die richtige?

Je nach Ausmaß der Erschlaffung wählen wir gemeinsam die geeignete Schnitttechnik:

  • Periareolärer Schnitt (Donut-Technik): Ein ringförmiger Schnitt um den Warzenhof – geeignet bei kleinen Straffungen mit wenig überschüssiger Haut. Die Narbe liegt diskret am Warzenhofrand.
  • Lejour-Technik (Lollipop-Schnitt): Schnitt um den Warzenhof und vertikal zur Unterbrustfalte – bewährt bei mittleren bis größeren Straffungen, ohne horizontale Narbe in der Brustfalte.
  • Anker-Schnitt: Bei sehr großen Brüsten oder ausgeprägter Erschlaffung kommt zusätzlich ein horizontaler Schnitt in der Unterbrustfalte hinzu. Diese Technik ermöglicht die stärkste Straffung und Neuformung.

Unabhängig von der gewählten Schnitttechnik gelten folgende Grundsätze bei jeder Bruststraffung in meiner Klinik:

  • Verlagerung der Brustwarze: Die Brustwarze wird inklusive ihrer Nerven und Blutgefäße schonend in die neue, anatomisch korrekte Position versetzt – Sensibilität und Stillfähigkeit bleiben so weit wie möglich erhalten.
  • Feinste intrakutane Nahttechnik: Die Wunde wird mit sehr feinen Fäden innerhalb der Haut verschlossen. Diese Technik minimiert die Narbenbildung und sorgt dafür dass die Narben mit der Zeit deutlich verblassen.

Bei allen Techniken wird die Brustwarze inklusive ihrer Nerven und Blutgefäße schonend in die neue Position versetzt. Eine spezielle intrakutane Nahttechnik minimiert die Narbenbildung – die Narben verblassen bei den meisten Patientinnen mit der Zeit deutlich.

Der „innere BH“

Ein Alleinstellungsmerkmal meiner Operationstechnik: Das Drüsengewebe wird mit einer speziellen Technik an der Muskelfaszie fixiert und langfristig stabilisiert. Das verhindert ein erneutes Absinken der Brust und sorgt für ein dauerhaft natürliches Ergebnis.

GalaFLEX-Netz – wenn zusätzliche Stabilität gefragt ist

Bei größeren Implantaten oder schwächerem Eigengewebe setze ich auf Wunsch ein GalaFLEX-Netz aus Poly-4-Hydroxybutyrat (P4HB) ein. Dieses biologisch abbaubare Netz gibt dem Gewebe in den ersten 12–18 Monaten strukturelle Unterstützung und wird schrittweise durch körpereigenes Kollagen ersetzt – für langfristig bessere Ergebnisse.

Bruststraffung: Vorher und nachher

Direkt nach der Bruststraffung – was erwartet Sie?

  • Leichte bis moderate Schmerzen sind möglich, klingen aber meist innerhalb weniger Tage ab.
  • Schwellungen & Blutergüsse treten häufig auf, verschwinden jedoch in den ersten Wochen.
  • Verminderte Empfindlichkeit der Brustwarzen kann vorkommen, normalisiert sich meist nach einigen Monaten.
  • Das Endergebnis ist erst nach ca. 6 Monaten sichtbar – Gewebeverhärtungen können sich bis zu 2 Jahre nach der OP weiter verbessern.

Abhängig von Ihre genetischen Veranlagung zur Wundheilung, verblassen die Narben mit der Zeit und werden in den meisten Fällen kaum sichtbar. Eine sorgfältige Narbenpflege kann diesen Prozess zusätzlich unterstützen.

Erholungszeit & empfohlene Schonung

  • In der Regel fühlen sich Patientinnen nach weniger als einer Woche wieder fit.
  • Rückkehr zur Arbeit: Je nach Beruf meist nach 1–2 Wochen möglich.
  • Rückenlage beim Schlafen: In den ersten 2 Wochen wird empfohlen, ausschließlich auf dem Rücken zu schlafen, um den Heilungsprozess nicht zu beeinträchtigen.
  • Duschen & Hautpflege: Bereits nach wenigen Tagen möglich – sobald Nähte & Verbände es zulassen.

Fadenentfernung & Narbenheilung

  • Selbstauflösende Fäden
  • Andere Fäden verbleiben bis zu 5 Wochen, um eine feine, kaum sichtbare Narbenbildung zu unterstützen.
  • Narbenpflege: Spezielle Cremes oder Silikonpflaster können helfen, Narben schneller verblassen zu lassen.

Tragen eines Stütz-BHs – Warum ist er so wichtig?

  • Unterstützt die Heilung & verhindert überschüssige Narbenbildung.
  • Sollte mindestens 6 Wochen, idealerweise 3 Monate rund um die Uhr getragen werden.
  • Muss perfekt sitzen: Kein Einschnüren, aber ausreichend Stütze für die Brust.
  • Gleichmäßiger Druck auf das Brustgewebe fördert eine optimale Formstabilität.

Langfristige Nachsorge & Kontrolluntersuchungen

  • Regelmäßige Kontrolltermine sind entscheidend für ein optimales Ergebnis.
  • Bei der Entlassung aus der Klinik erhalten Sie individuelle Anweisungen zur Nachsorge & persönlichen Heilungsfortschritt.
  • Intensive körperliche Aktivitäten & Sport sollten für mindestens 6 Wochen vermieden werden.

Risiken & mögliche Komplikationen

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch bei der Bruststraffung Komplikationen auftreten:

  • Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen: Selten, aber möglich – engmaschige Nachsorge minimiert das Risiko.
  • Infektionen: Durch steriles Arbeiten und konsequente Nachsorge sehr selten.
  • Veränderte Sensibilität der Brustwarzen: Vorübergehende Taubheitsgefühle sind häufig und normalisieren sich meist innerhalb einiger Monate. In seltenen Fällen kann die Veränderung länger anhalten.
  • Asymmetrien: Kleine Unterschiede sind anatomisch normal. Bei ausgeprägten Asymmetrien ist eine Korrektur möglich.
  • Narbenbildung: Abhängig von der genetischen Veranlagung zur Wundheilung. Konsequente Narbenpflege unterstützt das Verblassen.
  • Stillfähigkeit: Wird bei meiner bevorzugten Technik so weit wie möglich erhalten – ein hundertprozentiger Ausschluss ist jedoch bei keiner Brustoperation möglich.

Alle Risiken bespreche ich mit Ihnen ausführlich im persönlichen Aufklärungsgespräch vor der OP. Keine Frage bleibt unbeantwortet

Um das Komplikationsrisiko einer Bruststraffung zu minimieren gilt generell:

  • Erfahrenen Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie wählen
  • Rauchverzicht vor & nach der OP (reduziert Wundheilungsstörungen)
  • Tragen eines Stütz-BHs für 6–12 Wochen zur Stabilisierung der Brust
  • Gesunde Ernährung & ausreichend Flüssigkeit fördern die Heilung
  • Keine übermäßige körperliche Belastung in den ersten 6 Wochen

Warum Bruststraffung bei Dr. Juliane Bodo in Berlin-Charlottenburg?

Die Bruststraffung ist einer der Eingriffe, bei dem Erfahrung, Technik und das Gespür für natürliche Ästhetik die Ergebnisse am stärksten beeinflussen. Das macht meine  Klinik in Berlin-Charlottenburg besonders:

  • Spezialisierung auf Bruststraffung: Einer meiner operativen Schwerpunkte seit fast 20 Jahren
  • Mastopexie + Implantat in einem Eingriff: Komplexe Kombination, die hohe Expertise erfordert
  • Privatklinik nach §30 GewO: Kein angemieteter OP-Saal – alles aus einer Hand
  • Rein weibliches Team: Ideale Atmosphäre für sensible Eingriffe
  • Betreuungsschlüssel: Maximal 2 Patientinnen pro Nachtschwester.
  • Kassenzulassung: Bei rekonstruktiven Anteilen ggf. Kassenleistung möglich
  • Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • ca. 500 Eingriffe pro Jahr

Häufige Fragen zur Bruststraffung in Berlin

ab 9.500,00€  ohne Implantat, ab 11.500,00€ mit Implantat, jeweils plus Narkosekosten.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei einer Bruststraffung gewisse Risiken. Durch eine sorgfältige Planung, die Wahl eines erfahrenen plastischen Chirurgen und eine gute Nachsorge lassen sich diese jedoch minimieren.Wie bei jeder Operation gibt es auch bei einer Bruststraffung gewisse Risiken. Aber durch eine sorgfältige Planung, die Wahl eines erfahrenen plastischen Chirurgen und eine gute Nachsorge lassen sich diese jedoch minimieren:

  • Wundheilungsstörung: Verzögerte Heilung, insbesondere bei Raucherinnen oder Patientinnen mit Diabetes.
  • Infektionen: Selten, können aber durch gute Hygiene und Antibiotikaprophylaxe verhindert werden.
  • Nachblutungen & Blutergüsse: Blutungen nach der OP sind möglich, in Einzelfällen kann ein weiterer Eingriff notwendig sein.
  • Schwellungen & Schmerzen: Normal in den ersten Wochen, klingen jedoch meist schnell ab.

Narbenbildung:

  • Je nach Hauttyp können Narben unauffällig verheilen oder stärker sichtbar bleiben.
  • Spezielle Narbenpflege mit Silikonpflastern oder Cremes helfen, die Narben zu reduzieren.

Sensibilitätsveränderungen:

  • Vorübergehendes Taubheitsgefühl der Brustwarzen oder der Haut ist möglich.

Asymmetrien & Formveränderungen:

  • Leichte Unterschiede zwischen beiden Brüsten können vorkommen.

Eine Bruststraffung mit Eigenfett führt man gewönlich in zwei Schritten durch. In der ersten OP wird die Brust gestrafft, in der zweiten OP die Brust wieder mit Eigenfett auggefüllt. Es ist eine gute Lösung um einfach ein wenig Volumen zu generieren, ohne dass ein Implantat nötig wäre. Wenn eine Bruststraffung in Verbindung mit einer Brustvergrößerung gewünscht ist, wird eher auf ein Implantat zurückgegriffen. Diese Variante kann an einem OP Termin durchgeführt werden.

Wenn Sie eine Schwangerschaft oder eine deutliche Gewichtsreduktion planen, sollten Sie beachten, dass sich die Brustform in beiden Fällen stark verändert und das Operationsergebnis beeinträchtigt werden kann. Sofern es sich beeinflussen lässt, ist eine Bruststraffung vor der Schwangerschaft nicht zu empfehlen, sondern danach.

Im Normalfall wird die Brust im Zuge einer Bruststraffung um bis zu eine Körbchengröße kleiner. Bei einer Brusstraffung wird kein Drüsengewebe entfernt, sondern in der Regel nur Haut und in manchen Fällen Fettgewebe.  Soll das Brustvolumen erhlaten bleiben, kann auf Wunsch zusätzlich ein Implantat eingesetzt oder mit Eigenfett ein wenig aufgefüllt werden.

In der Regel kann man ca. zwei bis drei Wochen nach einer Bruststraffung wieder ganz normal zur Arbeit gehen.

Duschen können Patientinnen nach einer Bruststraffung bei normaler Wundheilung in aller Regel bereits wieder nach 2 – 3 Tagen. Pflaster dürfen aber nicht entfernt werden. Wir begleiten unser Patienten post operativ sehr gewissenhaft, so dass solche Fragen immer individuell besprochen werden können.

Die meisten Patientinnen bleiben nach der Bruststraffung für eine Nacht in der Klinik. Grundsätzlich könnte man den Engriff auch ambulant durchführen, ist aber nicht zu empfehlen, da immer das Risiko einer Nachblutung besteht.

Es gibt 3 Varianten von Bruststraffungen, die als „Lege artis“ bezeichnet werden – also nch dem Stand der Wissenschaft.

Die cirkulären (periareolären) Straffung, bei der ein ringförmiger Hautstreifen um die Brustwarze herum entfernt wird. Es ensteht bei dieser Technik eine Narbe um die Brustwarze herum. Ich verwende diesen Weg bei kleinen Straffungen, bei denen wenig Haut entfernt wird.

Bei der Lejour-Technik (vertikale Straffung) wird zusätzlich ein Teil der überschüssigen Haut unterhalb der Brustwarzen entfernt. Es entsteht zu der cirkulären Narbe an der Brustwarze noch eine vertikale Narbe. Diese Technik verwendet man bei umfangreichen Straffungen mit viel Hautüberschuss.

Beim T-Schnitt geht man ähnlich vor. Dazu wird zusätzlich ein horizontaler Schnitt in der Unterbrustfalte gesetzt, so dass eine Narbe in der Form eines umgekehrten „T“ entsteht. Diese Technik ist für Straffungen/Verkleinerungen mit mittlerem und großem Hautüberschuss geeignet.

Wie lange eine Straffung hält, hängt von vielen Faktoren ab. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass nach ca. 10 Jahren eine kleine Korrektur erneut nötig werden kann. Insbesondere wenn die Straffung mit einer Brustvergrösserung kombiniert wurde.

Nach einer Bruststraffung müssen Sie Ihrem Körper Ruhe gönnen. In den ersten 6 Wochen nach der Operation sollten Sie den Stütz-BH möglichst Tag und Nacht getragen – in der Zeit stellt sich die Frage nach Sport in der Regel nicht. Halten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Arzt, denn letztendlich weiß er am besten ab wann Sie wieder spörtlich ativ werde können.

Autorisiert durch Dr. Juliane Bodo

zuletzt aktualisiert am 16.04.2026

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