Brustvergrößerung in Berlin
mit Implantat oder Eigenfett

Brustvergrößerung: Infos auf einen Blick

Dauer der OPca. 1 Stunden, OP in Vollnarkose
NarkoseVollnarkose
Klinikaufenthaltambulant oder 1 Nacht
Nach der OP6 Wochen postoperativ Kompressions-BH
Gesellschaftsfähignach 1-2 Wochen
Kostenab 8.500 € ambulant + Narkosekosten, ab 9.000 € stationär

Die perfekte Brust gibt es nicht – sie ist so individuell wie jede Frau selbst. Manche wünschen sich eine dezente Vergrößerung für eine natürlichere Silhouette, andere mehr Volumen und Fülle. Wieder andere möchten nach einer Schwangerschaft oder einem Gewichtsverlust ihre frühere Brustform zurückgewinnen.

Wichtig: Eine Brustvergrößerung ist ab 18 Jahren möglich, sollte aber erst erfolgen, wenn das Körperwachstum vollständig abgeschlossen ist.

Warum eine Brustvergrößerung bei einer Fachärztin für Plastische Chirurgie?

Ich bin Dr. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Charlottenburg. Seit fast 20 Jahren führe ich Brustvergrößerungen durch – in meiner eigenen konzessionierten Privatklinik, mit einem Team das ausschließlich aus Frauen besteht.

Viele Frauen, die zu mir kommen, haben lange gezögert. Nicht weil sie unsicher über ihren Wunsch sind – sondern weil sie die richtige Ärztin suchen. Jemanden, dem sie vertrauen können. Der zuhört, ausführlich berät und handwerklich auf höchstem Niveau operiert.

Eine Brustvergrößerung ist kein Routineeingriff, den jeder Arzt gleich gut beherrscht. Die Wahl der richtigen Chirurgin ist entscheidend – für das Ergebnis, für Ihre Sicherheit und für Ihr langfristiges Wohlbefinden.

Eine Brustvergrößerung beginnt bei mir nicht im Operationssaal, sondern im Beratungsgespräch. Ich nehme mir Zeit – typischerweise eine Stunde – um Ihre Wünsche, Ihre Anatomie und Ihre Erwartungen genau zu verstehen. Dabei nutzen wir ein 3D-Simulationssystem: Sie sehen Ihr mögliches Ergebnis bereits vor der OP. Probeimplantate können Sie direkt anprobieren.

  • Individuelle Analyse: Jede Brust ist einzigartig – Asymmetrien oder Gewebeunterschiede erfordern maßgeschneiderte Techniken.
  • Fachwissen & Erfahrung: Detaillierte Kenntnisse über Muskulatur, Blutgefäße und Nerven sind essenziell für ein sicheres und ästhetisches Ergebnis.
  • Modernste OP-Techniken: Kombination verschiedener Methoden für die optimale Platzierung und Haltbarkeit der Implantate.

Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrößerung kommt für sehr unterschiedliche Ausgangssituationen infrage:

  • Wunsch nach einer dezenten Vergrößerung für eine natürlichere Silhouette
  • Wunsch nach mehr Volumen und Fülle
  • Wiederherstellung der früheren Brustform nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust

Ob die Wünsche am besten mit einem Implantat oder mit körpereigenem Fett umgesetzt werden, hängt von der gewünschten Volumenzunahme, der vorhandenen Fettmenge und Ihren persönlichen Prioritäten ab – dazu mehr im nächsten Abschnitt

Welche Methoden der Brustvergrößerung gibt es?

Grundsätzlich stehen zwei bewährte Methoden zur Verfügung: die Brustvergrößerung mit Silikonimplantat und die Brustvergrößerung mit körpereigenem Fett (Lipofilling). Beide werden in meiner Klinik regelmäßig durchgeführt und in den folgenden Kapiteln ausführlich erklärt – hier zunächst der Überblick.

Brustvergrößerung mit Implantaten

Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten ist weltweit die am häufigsten durchgeführte Methode zur ästhetischen Formkorrektur der Brust. Mithilfe von Implantaten lassen sich nicht nur kleine Brüste vergrößern, sondern auch Asymmetrien ausgleichen und die Brustform harmonisieren. Sie ermöglichen eine deutlichere und individuell planbare Volumenzunahme und sind die richtige Wahl, wenn Sie sich mehr als eine Körbchengröße wünschen oder wenig eigenes Fettgewebe zur Verfügung steht. Ich verwende ausschließlich hochwertige Markenimplantate mit Herstellergarantie.

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Bei dieser Methode wird körpereigenes Fett aus einer anderen Körperregion (z. B. Bauch, Hüfte, Oberschenkel) entnommen, aufbereitet und in die Brust eingebracht. Das Ergebnis fühlt sich natürlich an, weil es natürliches Gewebe ist – ganz ohne Fremdkörper. Die Methode eignet sich für eine dezente, natürliche Vergrößerung um bis zu eine Körbchengröße und bietet zusätzlich den Effekt einer Körperkonturierung an der Entnahmestelle. Da ein Teil des transplantierten Fetts abgebaut werden kann, sind in der Regel zwei Eingriffe notwendig.

Kurz gesagt – Implantat für spürbar mehr Volumen, Eigenfett für ein dezentes, komplett körpereigenes Ergebnis mit zusätzlicher Körperformung. Welche Methode für Sie persönlich am besten geeignet ist, bespreche ich mit Ihnen im Beratungsgespräch.

Ausführliche Beratung & 3D-Simulation vor der OP

Bei Ihrem ersten Beratungsgespräch nehmen wir uns ausreichend Zeit für eine detaillierte Analyse und Simulation:

  • Biodynamics-System: Probieren Sie verschiedene Probeimplantate direkt in einem BH an.
  • 3D-Simulation: Sehen Sie Ihr mögliches Endergebnis bereits vor der OP.
  • Exakte Vermessung der Brust & gemeinsame Planung der OP-Technik.

Dauer der Beratung: ca. 60 Minuten – ohne Verpflichtung zur Behandlung.

Mir ist es wichtig, alle Ihre Fragen zu beantworten und vor allem, dass Sie mit Ihrer Entscheidung wirklich zufrieden sind. Abhängig von Ihren Wünschen berate ich Sie auch zu Alternativen wie einer Bruststraffung.

Brustvergrößerung mit Implantaten im Detail

Welche Implantate verwende ich?

Ich setze ausschließlich auf hochwertige Markenimplantate mit Herstellergarantie. Zur Auswahl stehen Implantate von Polytech, Sebbin und Motiva. Für besonders sportlich aktive Frauen empfehle ich auf Wunsch B-Lite-Implantate – sie sind bis zu 30 % leichter und entlasten die Brust langfristig.

Runde Implantate

Runde Implantate sorgen für ein volleres, ausgeprägtes Dekolleté. Sie sind die richtige Wahl wenn Sie sich schöne, volle Brüste mit einem tollen Dekolleté wünschen. Da sie keine feste Ausrichtung haben, können sie sich im Körper frei bewegen ohne das Ergebnis zu beeinträchtigen. Runde Implantate gibt es in verschiedenen Durchmessern sowie in unterschiedlichen Projektionen – von low über moderate und high bis extra high profile. Je nach Projektion fällt das Implantat flacher oder ausgeprägter aus.

Anatomische Implantate (Tropfenform)

Wenn Ihre Wunschbrust so natürlich wie möglich wirken soll, sind tropfenförmige, sogenannte anatomische Implantate die bessere Wahl. Sie ahmen die natürliche Brustform nach – mit mehr Volumen im unteren Bereich und einem sanft abfallenden oberen Pol. Auch sie gibt es in verschiedenen Projektionen und zudem in unterschiedlichen Grundformen: rund, queroval oder längsoval. Diese Varianten ermöglichen es, den Übergang von der Brust zum Brustkorb besonders passgenau zu modellieren – auch bei Asymmetrien.

Insgesamt stehen mir über 200 verschiedene Implantatmodelle zur Verfügung. Die richtige Auswahl ist der Schlüssel zu Ihrem Wunschergebnis – und die treffen wir gemeinsam. Ausschlaggebend ist immer Ihre individuelle Ausgangssituation: die Form und Größe Ihrer Brust, die Hautbeschaffenheit und natürlich Ihre persönlichen Wünsche. Eine ausführliche Beratung und ein offenes Gespräch über Ihre Vorstellungen sind die Voraussetzung für ein Ergebnis, das wirklich zu Ihnen passt.

Alle von mir verwendeten Implantate sind aus kohäsivem Silikongel – sie behalten ihre Form auch bei Beschädigung der Hülle. Neuere Modelle mit Nanotexturierung oder Mikropolyurethanschaum reduzieren nach aktuellen Studien zusätzlich das Risiko einer Kapselfibrose.

Wo wird das Implantat platziert?

Die Wahl der Implantatposition ist entscheidend für das Langzeitergebnis.

  • Unter dem Brustmuskel (submuskulär): Meine bevorzugte Methode. Das Implantat ist besser bedeckt, sinkt langfristig nicht ab und das Ergebnis wirkt natürlicher. Besonders empfehlenswert bei wenig eigenem Brustgewebe.
  • Auf dem Brustmuskel (subglandulär): Geeignet bei ausreichend eigenem Gewebe. Die OP ist weniger aufwendig, das Risiko einer sichtbaren Implantatkontur ist jedoch höher.
  • Unter der Muskelfaszie (subfaszial): Eine Zwischenlösung die etwas mehr Bedeckung als die subglanduläre Lage bietet.
  • Dual-Plane-Technik: Das Implantat liegt teils unter, teils über dem Muskel. Diese Methode kombiniert die Vorteile beider Positionen und wird bei bestimmten Brustformen eingesetzt.

Wie wird das Implantat eingesetzt? Die Schnittführung.

Es gibt drei bewährte Zugangswege:

  • Unterbrustfalte: Mein bevorzugter Zugang. Der Schnitt ist ca. 3–4 cm lang, das Drüsengewebe bleibt vollständig unberührt und die Narbe liegt später diskret in der natürlichen Falte.
  • Brustwarzenrand: Die Narbe ist sehr unauffällig. Da der Schnitt durch Drüsengewebe führt, besteht ein geringes Risiko die Stillfähigkeit einzuschränken – dieser Zugang ist daher nicht für alle Patientinnen geeignet.
  • Achselhöhle: Keine Narbe an der Brust selbst. Dieser Zugang ist nur bei kleineren Implantaten sinnvoll.

Welcher Zugang für Sie der richtige ist, besprechen wir gemeinsam im Beratungsgespräch.

Einblick in unsere Klinik – so läuft eine Brustvergrößerung bei mir ab.

Brustvergrößerung mit Eigenfett im Detail

Für wen eignet sich die Methode?

  • Wunsch nach einer sanften, natürlichen Vergrößerung um bis zu eine Körbchengröße
  • Verzicht auf Silikonimplantate gewünscht
  • ausreichend Eigenfett an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln vorhanden
  • gleichzeitige Körperkonturierung an der Entnahmestelle gewünscht
  • kürzere Erholungszeit bevorzugt

Pro Brust werden ca. 500 ccm Fettgewebe benötigt. Sie müssen dafür nicht zunehmen – das Fett kann aus verschiedenen Körperstellen entnommen werden

Ablauf – von der Fettentnahme bis zum Einbringen

Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. 1,5 Stunden. Sie wird ambulant durchgeführt – Sie können noch am selben Tag nach Hause.

  1. Fettentnahme: mittels wasserstrahl-assistierter Liposuktion (body-jet®-Verfahren) aus Bauch, Hüfte oder Oberschenkel, über winzige, kaum sichtbare Zugänge.
  2. Fettaufbereitung: Das entnommene Fett wird in einem speziellen Lipokollektor gereinigt – Blut, Flüssigkeiten und zerstörte Zellen werden herausgefiltert. Nur vitale, intakte Fettzellen werden anschließend transplantiert.
  3. Einbringen in die Brust: Das aufbereitete Fett wird mit einer feinen Kanüle schichtweise und aus verschiedenen Richtungen injiziert, damit die Zellen gut durchblutet werden. Das Drüsengewebe bleibt dabei vollständig unberührt – die Stillfähigkeit bleibt erhalten.

Was Sie vor der OP wissen sollten

Vor dem Eingriff ist eine Mammografie bzw. Ultraschall obligatorisch, um sicherzustellen, dass keine Gewebeveränderungen vorliegen. Eine weitere Mammografie ein Jahr nach dem Eingriff wird ebenfalls empfohlen – da transplantierte Fettzellen im Verlauf zu kleinen, in der Mammografie sichtbaren Verkalkungen führen können.

Vorteile der Methode

  • Vollständig natürliches Ergebnis – kein Fremdkörper, kein Risiko einer Kapselfibrose
  • Doppelter Effekt: mehr Volumen an der Brust, weniger Fett an der Entnahmestelle
  • Sehr kleine Narben – ca. 3 mm an den Entnahmestellen
  • Kürzere Erholungszeit als bei einer Implantat-OP
  • Gesellschaftsfähig ab sofort, Sport wieder nach 6–8 Wochen

Was zu beachten ist

Die Methode ist technisch anspruchsvoller als eine Implantat-OP, und die Vergrößerung ist auf etwa eine Körbchengröße begrenzt. Da Fettzellen empfindlich sind und ein Teil vom Körper mit der Zeit abgebaut werden kann, sind in der Regel zwei Eingriffe im Abstand von mindestens drei bis sechs Monaten notwendig – jeder weitere Eingriff wird separat berechnet. Im Beratungsgespräch sage ich Ihnen offen und ehrlich, ob diese Methode für Sie geeignet ist.

Risiken & mögliche Komplikationen

Risiken bei Implantaten

  • Kapselfibrose: Verhärtung der Körperkapsel um das Implantat – selten, aber behandelbar; erfordert ggf. eine erneute Operation.
  • Implantatverrutschen: möglich in den ersten 6 Wochen bei falscher Belastung; das Tragen eines Stütz-BHs ist essenziell.
  • Taubheitsgefühle: vorübergehende Veränderung der Brustwarzenempfindlichkeit, normalisiert sich meist nach einigen Monaten.

Risiken bei der Eigenfett-Methode

  • Fettresorption: Ein Teil des eingebrachten Fetts kann vom Körper mit der Zeit abgebaut werden – deshalb sind in der Regel zwei Eingriffe notwendig.
  • Fettnekrose: in seltenen Fällen können Fettzellen absterben und kleine, meist harmlose Verhärtungen im Gewebe bilden, die bei bildgebenden Untersuchungen Fragen aufwerfen können.
  • Asymmetrien: da das Fett in beiden Brüsten unterschiedlich gut anwächst, können kleine Volumenunterschiede entstehen.

Allgemeine OP-Risiken (beide Methoden)

  • Nachblutungen & Schwellungen in den ersten Tagen – normal und leicht medikamentös behandelbar.
  • Infektionen – sehr selten durch steriles Arbeiten und konsequente Nachsorge.
  • Allgemeine OP-Risiken wie Thrombose oder Narkosereaktionen – werden ausführlich im Aufklärungsgespräch erläutert.

Alle Risiken bespreche ich persönlich und ausführlich mit Ihnen vor der OP – keine Frage bleibt unbeantwortet.

Was kann ich für Sie erreichen?

  • Natürliche Form & harmonisches Volumen: Die Implantate gleichen fehlendes Volumen aus ohne die natürliche Brustform zu verändern. Etwa zwei Drittel des Implantats werden von Brustmuskelfasern bedeckt.
  • Schonende OP-Technik: Durch den minimalinvasiven Eingriff mit narbensparendem Hautschnitt entstehen kaum postoperative Beschwerden. Eine frühzeitige körperliche Belastbarkeit ist möglich – ideal für sportlich aktive Frauen.
  • Stabilität & minimale Narbenbildung: Eine spezielle vierschichtige Nahttechnik sorgt für eine sichere Implantatlage und verhindert ein Verrutschen – auch bei Kraftsport oder Laufen.
  • Erhalt der Stillfähigkeit: Die Brustdrüse bleibt bei meiner bevorzugten Schnittführung vollständig unberührt.

Nachsorge nach der OP

Nach einer Implantat-OP

6 Wochen lang sollten Sie Tag und Nacht einen Stütz-BH tragen. In den ersten 10–14 Tagen gilt: Ruhe, keine Anstrengung, kein Nikotin- und Alkoholkonsum. Nach 2 Wochen sind alltägliche Aufgaben wieder möglich, jedoch weiterhin keine Belastung der Brustmuskulatur (Sport, schweres Heben, Armarbeit über Kopf). Nach Entfernung der Pflaster empfehle ich tägliche Narbencreme und -massage.

Nach einer Eigenfett-OP

6 Wochen lang sollten Sie einen Sport-BH tragen. Leichte Alltagsbewegung ist bereits nach wenigen Tagen möglich, mit Sport sollten Sie jedoch mindestens 6 bis 8 Wochen warten und dann zunächst behutsam beginnen – starke Belastung kann die Anwachsrate der transplantierten Fettzellen beeinträchtigen. Bitte vermeiden Sie in den Wochen nach dem Eingriff auch Diäten oder starken Gewichtsverlust: Ein stabiles Körpergewicht ist die wichtigste Voraussetzung für ein langfristig schönes Ergebnis.

Kosten im Überblick

  • Brustvergrößerung mit Implantat: ab 8.500 € ambulant bzw. ab 9.000 € stationär, jeweils zzgl. Narkosekosten.
  • Brustvergrößerung mit Eigenfett: ab 5.500 € pro Eingriff, zzgl. Narkosekosten. Da in den meisten Fällen zwei Eingriffe empfohlen werden, sollte dies bei der Planung berücksichtigt werden.

Eine transparente, auf Sie zugeschnittene Kostenaufstellung erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch.

Häufige Fragen zur Brustvergrößerung in Berlin

Beim Implantat wird ein Silikonkörper eingesetzt – das ermöglicht eine deutlichere, frei wählbare Volumenzunahme, birgt aber implantatspezifische Risiken wie eine Kapselfibrose. Beim Lipofilling wird ausschließlich körpereigenes Fettgewebe verwendet – kein Fremdkörper, keine Kapselfibrose, dafür ist die Vergrößerung auf ca. eine Körbchengröße begrenzt. Wer mehr Volumen wünscht, ist mit einem Implantat besser beraten.

Es gibt drei Methoden, um das Brustimplantat einzusetzen:

  • Am häufigsten wird der Schnitt in der Unterbrustfalte gemacht. Dies ist sehr schonend für die Brust. Zudem wird das Drüsengewebe kaum berührt.
  • Seltener, doch trotzdem gerne gewählt, ist der Schnitt am Brustwarzenrand. Die Narbe ist sehr unauffällig, allerdings besteht ein geringes Risiko, die Stillfähigkeit einzuschränken. Frauen, die gerade Mütter geworden sind oder noch werden wollen, entscheiden sich daher meist dagegen.
  • Den Schnitt in der Achselhöhle wenden wir nur bei kleineren Implantaten an. Größere Silikonkissen können verrutschen, bzw. ab einer gewissen Größe ist es technisch kaum möglich, das Implantat über diesen Schnitt exakt zu platzieren.

Welche Methode für Ihre gewünschte Brustoperation die richtige ist, erörtern wir gemeinsam im ausführlichen Beratungstermin.

Man unterscheidet zwischen einer Implantatlage auf (prepectoral/subglandulär) oder unter dem Brustmuskel (subpectoral/submuskulär). Es gibt auch die subfasziale Lage, hier wird das Implantat unter die Muskelfaszie (Bindegewebe) gelegt. Dadurch erreichen wir eine etwas größere Abdeckung als bei der reinen subglandulären Implantatlage.
Bei Implantatlage unter dem Brustmuskel unterscheiden wir zusätzlich zwischen der Lage komplett unter dem Muskel oder nur unter dem M. pectorals major (der große Brustmuskel). Nach Ablösung des Muskels bestehen zusätzliche Variationsmöglichkeiten – z.B. die Dual-plane-Technik Grad 1-3: Teils unter, teils über dem Muskel.

Ob ein Implantat auf oder unter den Muskel gelegt wird hängt von dem eigenen Gewebe, der Hautdicke und auch der Modellauswahl ab. Ich empfehle in der Regel die Lage unter dem Brustmuskel, da es auf lange Sicht dort besser bedeckt ist und nicht abrutscht.

Eine Brustvergrößerung führen wir in der Regel unter Vollnarkose durch. Es gäbe zwar die Möglichkeit, die Brust lokal zu betäuben, aber dafür müssten größere Mengen an Anästhetikum eingespritzt werden, wodurch sich das Gewebe verändert und das Implantat leichter verrutschen würde. Da man die Rippen (Knochen) nicht wirklich lokal betäuben kann, ist die Positionierung eines Brustimplantats unter dem Muskel in örtlicher Betäubung sehr unangenehm. Aus diesem Grund käme eine lokale Anästhesie nur bei der Positionierung des Implantats auf dem Muskel in Frage. Begleitend verabreichen wir intravenös Beruhigungsmittel. Ich empfehle dieses Verfahren nicht, bei berechtigten Gründen gegen eine Vollnarkose wäre dies aber in Absprache mit dem Anästhesisten möglich.

Die Operation dauert in der Regel etwa eine Stunde. Wird die Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung kombiniert, erhöht sich die Dauer entsprechend. Der postoperative Aufenthalt in der Klinik beläuft sich typischerweise auf 24 Stunden, sprich eine Übernachtung zur Kontrolle.  Die Operation kann natürlich auch ambulant durchgeführt werden. Abhängig vom OP-Verlauf können Sie ca. 3 Stunden nach OP in Begleitung einer Vertrauensperson nach Hause entlassen werden. Da jede Patientin anders auf die Narkose reagiert, empfehlen wir zur Nachsorge jedoch eine Nacht in unserer komfortablen Privatklinik zu verbleiben. Es gibt gutes Essen und ein umfangreiches TV & Video-Programm. Das Team versorgt Sie rund um die Uhr und wenn Sie schlafen, wacht die Nachschwester über Ihr Wohlbefinden. Sollten unerwartet Schmerzen oder Unwohlsein auftreten, sind wir sofort zur Stelle. Wer hat so einen Service schon zu Hause?

Bei Implantaten ja – trotz narbensparender Technik, allerdings meist nur wenige Zentimeter und später kaum sichtbar. Bei der Eigenfett-Methode sind die Narben an den Entnahmestellen mit ca. 3 mm besonders klein.

Im Beratungsgespräch werden Sie zu Allergien, Vorerkrankungen o.ä. befragt. Störungen bei der Blutgerinnung und eine Schwangerschaft müssen ausgeschlossen werden. Abhängig von der Lage und Größe des Implantats verspüren Sie in ersten 4-5 postoperativen Tagen Schmerzen im Brustbereich, ggf. verbunden mit leichten Schwellungen. Den Beschwerden können wir mit einer leichten Medikation entgegenwirken.

In den ersten 6 Wochen nach der Behandlung, bis die Implantate eingewachsen sind, kann bei falschem postoperativen Verhalten das Implantat verrutschen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie den speziellen BH tragen und eine Belastung der Brustmuskulatur vermeiden.

Das Risiko einer Kapselfibrose (Verhärtung des Implantats) tritt bei den heute von uns genutzten Implantaten sehr selten auf. Der Körper bildet beim Wundheilungsprozess eine Kapsel um das Implantat. Das fixierende Gewebe ist in der Regel sehr weich und fühlt sich natürlich an. In seltenen Fällen kann es zu einer Verhärtung dieser Kapsel kommen, wodurch das Implantat verformt werden kann. Eine Kapselfibrose ist gut zu behandeln, allerdings nur durch eine weitere Operation.

Weitere Risiken sind wie bei jedem operativen Eingriff Entzündungen, Thrombose, Taubheitsgefühl oder Blutungen. Über alle möglichen Komplikationen werden wir Sie vor der OP ausführlich aufklären.

Nach der Brust-OP müssen Sie rund sechs Wochen lang Tag und Nacht einen Stütz-BH tragen. Die ersten 10-14 Tage sollten Sie Ruhe halten und jegliche Anstrengung meiden. Für diese Zeit raten wir auch zum Verzicht auf Nikotin und Alkohol. Nach 2 Wochen können Sie Ihre alltäglichen Aufgaben wieder aufnehmen, jedoch starke Belastung der Brustmuskulatur (Sport, schweres Heben), Hüpfen oder Springen sowie längeres Arbeiten mit den Armen über Kopf unterlassen. Vermeiden Sie bitte in dieser Zeit, auf dem Bauch zu liegen. Nach Entfernung der Pflaster empfehlen wir zur Nachbehandlung die Narben täglich einzucremen und zu massieren – ggf. mit spezieller Narbenpflege, die Sie von uns beziehen können.

Eine seriöse, offiziell zugelassene und vor allem nachhaltig wirksame Methode zur Brustvergrößerung ohne OP gibt es nicht, auch wenn sich dies viele Frauen aus Angst vor Narben nach einer Brustvergrößerung wünschen. Ein Auffüllen der Brust z.B. durch Injektion von Hyaluronsäure oder andere sogenannte Filler, auch eine macrolane Brustvergrößerung, hat den entscheidenden Nachteil, dass der Effekt sehr schnell nachlässt und man unter Umständen die Behandlung alle ein bis zwei Jahre wiederholen muss. Zur Zeit ist keine Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure in Deutschland zugelassen.

Brustvergrößerungen mittels Injektion von Kochsalzlösung haben nur einen sehr kurzfristigen Effekt und tragen das Risiko von starken Schmerzen und einem regelrechten Ausleiern der Brust. Das Verfahren wird daher in Deutschland offiziell nicht angeboten und durchgeführt.

Brustvergrößerung mit Implantat: ab 8.500 € ambulant bzw. ab 9.000 € stationär, jeweils zzgl. Narkosekosten.

Brustvergrößerung mit Eigenfett: ab 5.500 € pro Eingriff, zzgl. Narkosekosten. Da in den meisten Fällen zwei Eingriffe empfohlen werden, sollte dies bei der Planung berücksichtigt werden.

Implantate können bei komplikationslosem Verlauf lebenslang verbleiben – ein routinemäßiger Wechsel nach 10 Jahren ist mit modernen Implantaten nicht mehr erforderlich. Beim Eigenfett-Transfer bleibt erfolgreich angewachsenes Fett dauerhaft erhalten, verhält sich aber wie normales Körperfett und kann bei starken Gewichtsschwankungen mit ab- bzw. zunehmen.

Brustimplantate sind für Babys weder schädlich, noch bringen sie sonstige Einschränkungen mit sich. Die allermeisten Frauen können nach einer Brustvergrößerung ohne Einschränkung stillen. Erfahrungsberichte zeigen, dass nur etwa 1 bis 3 Prozent der Patientinnen über Probleme klagen. Diese treten hauptsächlich dann auf, wenn die Brustwarze nach der OP noch nicht wieder die alte Sensibilität aufweist. Grundsätzlich raten wir allerdings, bei einer geplanten Schwangerschaft mit der Brustvergrößerung bis nach der Geburt und dem Abschluss der Stillphase zu warten.

Für sehr schlanke Frauen ohne ausreichende Fettdepots, für Patientinnen mit Wunsch nach einer Volumenveränderung um mehrere Körbchengrößen sowie bei unklaren Brustbefunden oder aktuellen Veränderungen in der Mammografie.

Autorisiert durch Dr. Juliane Bodo

zuletzt aktualisiert am 01.09.2026

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