Gynäkomastie Berlin
Männerbrust-Korrektur
Die Gynäkomastie ist eines jener Themen, über die Männer nur sehr ungern sprechen – und wenn, dann hinter verschlossenen Türen. Ich sehe in meiner Praxis regelmäßig Männer, die seit Jahren unter einer vergrößerten Brust leiden, aber nie den Schritt gewagt haben, darüber zu reden. Dabei ist die Gynäkomastie eine der häufigsten Brustveränderungen bei Männern – und sie lässt sich sehr gut behandeln.
Eine vergrößerte Männerbrust – medizinisch Gynäkomastie genannt – betrifft mehr Männer, als viele denken: Schätzungen zufolge leiden etwa 30 bis 50 Prozent aller Männer im Laufe ihres Lebens unter einer sichtbaren Brustvergrößerung. Die Ursachen reichen von hormonellen Schwankungen über Medikamentennebenwirkungen bis hin zu Übergewicht oder schlicht genetischer Veranlagung.
Was viele Betroffene gemeinsam haben: Sie vermeiden Situationen, in denen sie ihren Oberkörper zeigen müssen – im Schwimmbad, in der Sauna, beim Sport. Sie tragen weite Kleidung, um die Brust zu kaschieren. Und sie leiden still, weil das Thema gesellschaftlich tabuisiert ist.
In meiner Privatklinik in Berlin-Charlottenburg behandle ich die Gynäkomastie seit vielen Jahren – diskret, professionell und mit dauerhaften Ergebnissen. Die Behandlung erfolgt in einem geschützten Rahmen, und das Ergebnis ist eine flache, männlich konturierte Brust, die Ihnen wieder Selbstbewusstsein gibt.
Was ist eine Gynäkomastie – und wie entsteht sie?
Bei einer Gynäkomastie handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Man unterscheidet zwei Formen:
- Echte Gynäkomastie: Vergrößerung des Drüsengewebes – oft hormonell bedingt (z. B. in der Pubertät, im Alter, durch Medikamente oder Testosteronmangel)
- Pseudogynäkomastie (Lipomastie): Vergrößerung durch Fettgewebe – typischerweise bei Übergewicht oder nach Gewichtsverlust
- Mischform: Kombination aus Drüsen- und Fettgewebe – der häufigste Fall in der Praxis
Die Gynäkomastie kann einseitig oder beidseitig auftreten, symmetrisch oder asymmetrisch. In den meisten Fällen ist sie nicht krankhaft, sondern ein ästhetisches Problem – das aber erheblichen psychischen Leidensdruck verursachen kann.
Häufige Ursachen einer Gynäkomastie
- Hormonelle Schwankungen: In der Pubertät, im fortgeschrittenen Alter oder durch Testosteronmangel
- Medikamente: Manche Blutdrucksenker, Antidepressiva, Anabolika oder Finasterid (Haarwuchsmittel) können Gynäkomastie auslösen
- Übergewicht: Fetteinlagerungen in der Brust (Pseudogynäkomastie)
- Genetische Veranlagung: Manche Männer neigen von Natur aus zu einer Brustvergrößerung
- Alkohol- oder Drogenkonsum: Chronischer Alkoholkonsum oder Cannabis können das hormonelle Gleichgewicht stören
- Erkrankungen: Seltener auch Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen
Wichtig: Vor jeder Operation klären wir die Ursache ab – durch eine körperliche Untersuchung, Blutanalyse und ggf. einen Ultraschall. Liegt eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung vor, muss diese zunächst therapiert werden.
Wie wird eine Gynäkomastie behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach der Art und dem Ausmaß der Brustvergrößerung. In meiner Klinik bieten wir zwei bewährte Methoden an – oft in Kombination:
1. Liposuktion (Fettabsaugung)
Bei einer Pseudogynäkomastie oder wenn überwiegend Fettgewebe vorhanden ist, entfernen wir das überschüssige Fett per wasserstrahl- oder vibrationsassistierter Liposuktion. Über kleine, kaum sichtbare Schnitte (ca. 3-5 mm) wird das Fettgewebe schonend abgesaugt. Die Narben sind später nahezu unsichtbar.
2. Operative Drüsenentfernung
Bei einer echten Gynäkomastie mit verhärtetem Drüsengewebe ist eine operative Entfernung notwendig. Der Schnitt verläuft entlang des unteren Brustwarzenhofs – die Narbe ist nach der Heilung kaum sichtbar. Das Drüsengewebe wird präzise entfernt, während die Brustwarze erhalten bleibt.
3. Kombination aus Liposuktion und Drüsenentfernung
In den meisten Fällen kombinieren wir beide Verfahren: Das Fettgewebe wird abgesaugt, das Drüsengewebe chirurgisch entfernt. Das Ergebnis ist eine flache, natürlich konturierte Brust ohne überschüssiges Gewebe.
Bei sehr ausgeprägten Gynäkomastien mit stark überschüssiger Haut kann zusätzlich eine Hautstraffung notwendig sein – das kommt vor allem bei Männern nach starkem Gewichtsverlust vor.
Ablauf der Gynäkomastie-Operation
- Beratungsgespräch: Ausführliche Untersuchung, Ursachenklärung, Festlegung der Operationsmethode
- Vorbereitung: Blutuntersuchung, ggf. Ultraschall, Aufklärung über Ablauf und Risiken
- Operation: In Vollnarkose oder Dämmerschlaf, Dauer 1-2 Stunden, ambulant oder mit 1 Übernachtung
- Nachsorge: Kompressionsweste für 4-6 Wochen, Fadenzug nach ca. 10-14 Tagen, regelmäßige Kontrolltermine
Was ist nach der Operation zu beachten?
- Kompressionsweste: Tragen Sie für 4-6 Wochen rund um die Uhr eine Kompressionsweste – diese stabilisiert das Gewebe und minimiert Schwellungen
- Körperliche Schonung: Keine schweren körperlichen Tätigkeiten für 2-3 Wochen, kein Sport für 4-6 Wochen
- Gesellschaftsfähig: Nach 1-2 Wochen können Sie in der Regel wieder arbeiten (bei sitzenden Tätigkeiten)
- Endergebnis: Nach 3-6 Monaten, wenn alle Schwellungen abgeklungen sind und sich das Gewebe gesetzt hat
Warum eine Gynäkomastie-Behandlung bei Dr. Juliane Bodo in Berlin?
- Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
- Eigene Privatklinik nach §30 GewO in Berlin-Charlottenburg – diskrete, professionelle Umgebung
- Langjährige Erfahrung mit Gynäkomastie-Operationen – sowohl Liposuktion als auch chirurgische Drüsenentfernung
- Wasserstrahl- und vibrationsassistierte Liposuktion – besonders gewebeschonende Methoden
- Persönliche Beratung ohne Zeitdruck – keine Verpflichtung zur Behandlung
- Vollständig diskreter Ablauf – von der Beratung bis zur Nachsorge
Häufige Fragen zur Gynäkomastie-Behandlung in Berlin
Autorisiert durch Dr. Juliane Bodo
zuletzt aktualisiert am 17.02.2026
