Brustvergrößerung mit Eigenfett

Brustvergrößerung mit Eigenfett: Infos auf einen Blick

Dauer der OP ca. 1,5 Stunden, OP in Vollnarkose
NarkoseVollnarkose
Klinikaufenthaltambulant
Nach der OP6 Wochen Sport BH
Gesellschaftsfähigsofort, Sport nach 2 Wochen
Kostenab. 5.500,00€ + Narkosekosten pro Eingriff

Natürliche Brustvergrößerung ohne Implantat – mit Ihrem eigenen Körperfett

Viele Frauen wünschen sich eine vollere Brust, möchten aber kein Fremdmaterial in ihrem Körper. Genau für diese Patientinnen ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett die ideale Lösung. Das Ergebnis fühlt sich nicht nur natürlich an – es ist natürlich. Denn was ich verwende, gehört bereits zu Ihrem Körper.

Ich bin Dr. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Charlottenburg. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine der Methoden, bei der ich besonders gerne berate – weil sie zwei Wünsche auf einmal erfüllt: mehr Volumen an der Brust und weniger Fett an einer anderen Körperstelle.

Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Diese Methode ist die richtige Wahl wenn Sie:

  • eine sanfte, natürliche Vergrößerung um bis zu eine Körbchengröße wünschen
  • auf Silikonimplantate verzichten möchten
  • ausreichend Eigenfett an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln haben
  • gleichzeitig von einer Körperkonturierung profitieren möchten
  • eine kürzere Erholungszeit bevorzugen

Wichtig zu wissen: Pro Brust werden ca. 500 ccm Fettgewebe benötigt. Sie müssen dafür nicht zunehmen – das Fett kann aus verschiedenen Körperstellen entnommen werden. Im Beratungsgespräch prüfen wir gemeinsam ob ausreichend geeignetes Fettgewebe vorhanden ist.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit Eigenfett ab?

Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. 1,5 Stunden. Sie wird ambulant durchgeführt – Sie können noch am selben Tag nach Hause.

Schritt 1 – Fettentnahme Ich entnehme das Fett per wasserstrahl-assistierter Liposuktion schonend aus der gewünschten Körperstelle – zum Beispiel Bauch, Hüften oder Oberschenkel. Dieses Verfahren hat eine besonders hohe Überlebensrate der Fettzellen. Die Zugänge sind winzig – die Narben kaum sichtbar.

Schritt 2 – Fettaufbereitung Das entnommene Fett wird in einem speziellen Lipokollektor gereinigt und aufbereitet. Dieser Schritt ist entscheidend: Nur vitale, intakte Fettzellen werden später transplantiert.

Schritt 3 – Einbringen in die Brust Das aufbereitete Fett wird mit einer feinen Kanüle in mehreren Schichten in die Brust injiziert. Das Drüsengewebe bleibt dabei vollständig unberührt – die Stillfähigkeit bleibt erhalten.

Was Sie vor der OP wissen sollten

Vor dem Eingriff ist eine Mammografie obligatorisch – um sicherzustellen dass keine Gewebeveränderungen vorliegen. Eine weitere Mammografie ein Jahr nach dem Eingriff ist ebenfalls empfohlen. Das besprechen wir gemeinsam im Beratungsgespräch.

Vorteile der Brustvergrößerung mit Eigenfett

  • Vollständig natürliches Ergebnis – kein Fremdkörper, kein Risiko einer Kapselfibrose
  • Doppelter ästhetischer Effekt: mehr Volumen an der Brust, weniger Fett an der Entnahmestelle
  • Sehr kleine Narben – ca. 3 mm an den Entnahmestellen
  • Kürzere Erholungszeit als bei einer Implantat-OP
  • Gesellschaftsfähig ab sofort, Sport wieder nach 2 Wochen

Was zu beachten ist

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist technisch anspruchsvoller als eine Implantat-OP – und die erreichbare Vergrößerung ist auf etwa eine Körbchengröße begrenzt. Da Fettzellen empfindlich sind und ein Teil vom Körper mit der Zeit abgebaut werden kann, sind in der Regel zwei Eingriffe notwendig um ein dauerhaftes Ergebnis zu gewährleisten. Das sollten Sie bei der Kostenplanung berücksichtigen.

Ich sage Ihnen im Beratungsgespräch offen und ehrlich ob diese Methode für Sie geeignet ist – oder ob eine andere Option besser zu Ihren Wünschen und Ihrer Ausgangssituation passt.

Risiken & mögliche Komplikationen

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett Komplikationen auftreten.

  • Fettresorption: Ein Teil des eingebrachten Fetts kann vom Körper mit der Zeit abgebaut werden. Deshalb sind in der Regel zwei Eingriffe notwendig um ein dauerhaftes Ergebnis zu gewährleisten.
  • Fettnekrose: In seltenen Fällen können Fettzellen absterben und kleine Verhärtungen im Gewebe bilden. Diese sind in der Regel harmlos, können aber bei bildgebenden Untersuchungen Fragen aufwerfen – weshalb eine Mammografie vor und nach dem Eingriff obligatorisch ist.
  • Asymmetrien: Da das Fett in beiden Brüsten unterschiedlich gut anwächst, können kleine Volumenunterschiede entstehen. Diese lassen sich im zweiten Eingriff ausgleichen.
  • Schwellungen & Blutergüsse: Sowohl an der Entnahmestelle als auch an der Brust – klingen in den ersten Wochen ab.
  • Infektionen: Sehr selten bei steriler Operationstechnik und konsequenter Nachsorge.
  • Allgemeine OP-Risiken: Narkosereaktionen, Thrombose – werden im persönlichen Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.

Alle Risiken bespreche ich mit Ihnen ausführlich vor der OP. Eine Mammografie ist vor dem Eingriff und ein Jahr danach verpflichtend – für Ihre Sicherheit.

Kosten der Brustvergrößerung mit Eigenfett in Berlin

Der Eingriff kostet ab 5.500 € pro Behandlung zuzüglich Narkosekosten. Da in den meisten Fällen zwei Eingriffe empfohlen werden, sollte dies bei der Planung berücksichtigt werden. Eine transparente Kostenaufstellung erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch.

Sie suchen eine Brustvergrößerung mit Implantat?Zur Brustvergrößerung mit Implantat

Wenn Sie neugierig geworden sind, lade ich Sie herzlich zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch in meine Klinik in Berlin-Charlottenburg ein. Wir schauen gemeinsam ob die Brustvergrößerung mit Eigenfett zu Ihnen passt – ohne Druck und ohne Verpflichtung.

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Häufige Fragen zur Brustvergrösserung mit Eigenfett in Berlin

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett – dem sogenannten Lipofilling oder Lipotransfer – wird körpereigenes Fettgewebe aus einer anderen Körperregion (z. B. Bauch, Hüften, Oberschenkel) entnommen, aufbereitet und in die Brust injiziert. Es werden keine Fremdkörper verwendet – kein Silikon, kein Implantat. Das Ergebnis fühlt sich an wie natürliches Brustgewebe, weil es das auch ist.

Der größte Unterschied zur Implantat-OP liegt im erreichbaren Volumen: Mit Eigenfett ist eine Vergrößerung um bis zu eine Körbchengröße realistisch. Wer mehr Volumen wünscht, ist mit einem Implantat besser beraten. Im Gegenzug bietet das Lipofilling keinen der Risikofaktoren, die mit Implantaten verbunden sind: keine Kapselkontraktur oder Implantatruptur.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich besonders gut für Frauen, die eine dezente, natürlich wirkende Vergrößerung wünschen und dabei Fremdkörper ablehnen. Voraussetzung ist ausreichend körpereigenes Fettgewebe – wir benötigen etwa 500 ccm Fett pro Brust, um nach der Aufbereitung genug transplantierbares Gewebe zu haben.

Weniger geeignet ist die Methode für sehr schlanke Frauen ohne ausreichende Fettdepots, für Patientinnen mit dem Wunsch nach einer deutlichen Volumenveränderung um mehrere Körbchengrößen, sowie für Frauen mit unklaren Brustbefunden oder aktuellen Veränderungen in der Mammografie. Das klären wir im Beratungsgespräch.

Die Mammografie bzw. Ultraschall vor dem Eingriff ist medizinisch verpflichtend – und keine Formalität. Sie dient dazu, den aktuellen Ausgangsbefund der Brust genau zu dokumentieren. Hintergrund: Transplantiertes Fettzellen kann im Verlauf zu kleinen Verkalkungen führen, die in einer späteren Mammografie sichtbar werden. Wenn ein klarer Ausgangsbefund vorliegt, kann der Radiologe solche Veränderungen sicher einordnen und von krebsverdächtigen Befunden unterscheiden. Eine Verlaufskontrolle ein Jahr nach dem Eingriff ist aus demselben Grund wichtig.

Das Fett kann aus verschiedenen Körperregionen entnommen werden – typischerweise aus Bauch, Hüften, Oberschenkeln oder dem Rückenbereich. Welche Region sich am besten eignet, hängt davon ab, wo ausreichend Fettgewebe vorhanden ist und wo Sie sich eine Körperformung ohnehin wünschen. Das ist einer der charmanten Nebeneffekte: Sie verlieren an einer Stelle, die Sie stört, und gewinnen an der Stelle, die Sie sich wünschen.

Nach der Entnahme wird das Fett in einem speziellen Lipokollektor gereinigt – Blut, Flüssigkeiten und zerstörte Zellen werden herausgefiltert. In meiner Klinik verwenden wir die wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung (body-jet®-Verfahren), da diese Methode die Fettzellen besonders schonend behandelt. Je besser die Überlebensrate der entnommenen Fettzellen, desto stabiler das Endergebnis. Das Fett wird anschließend mit feinen Kanülen in kleinen Mengen gleichmäßig in die Brust injiziert – schichtweise und aus verschiedenen Richtungen, um eine gute Blutversorgung der Zellen zu gewährleisten.

Das ist entscheidend für das Überleben der Fettzellen. Jede Fettzelle braucht Anschluss an die umliegenden Blutgefäße, um langfristig zu überleben. Werden zu viele Zellen auf einmal injiziert, bekommen die inneren Zellen keine ausreichende Durchblutung und sterben ab – was zu Fettzysten oder Verkalkungen führen kann. Die schichtweise Injektion in kleinen Portionen maximiert die Anwachsrate und damit die Qualität des Langzeitergebnisses.

Ja. Viele Patientinnen entscheiden sich nach dem ersten Eingriff für eine zweite Sitzung, um das gewünschte Endergebnis zu verfeinern oder mehr Volumen zu erreichen. Zwischen den Eingriffen sollten mindestens drei bis sechs Monate liegen, damit das transplantierte Fett vollständig angewachsen ist und das Ergebnis stabil beurteilt werden kann. Jeder weitere Eingriff wird separat berechnet.

Das transplantierte Fett, das erfolgreich angewachsen ist, bleibt dauerhaft erhalten. Es verhält sich wie normales Körperfett – das heißt: Bei starker Gewichtsabnahme kann auch das transplantierte Volumen abnehmen, bei einer Gewichtszunahme entsprechend zunehmen. Ein stabiles Körpergewicht ist daher die wichtigste Voraussetzung für ein langfristig schönes Ergebnis..

Das ist der größte Vorteil gegenüber Implantaten: Das Ergebnis fühlt sich exakt wie natürliches Brustgewebe an – weil es das ist. Die Brust bewegt sich natürlich, verändert sich mit Gewichtsschwankungen wie natürliches Gewebe und hat keine fühlbare Kapsel. Für viele Patientinnen ist das der ausschlaggebende Grund, sich für diese Methode zu entscheiden

Leichte Alltagsbewegung ist nach wenigen Tagen möglich. Mit Sport sollten Sie mindestens 6 bis 8 Wochen warten – und auch dann zunächst behutsam beginnen. Der Grund: Starke körperliche Belastung erhöht den Stoffwechsel und kann die Überlebensrate der transplantierten Fettzellen in der kritischen Anwachsphase beeinträchtigen. Bitte vermeiden Sie auch Diäten oder starken Gewichtsverlust in den Wochen nach dem Eingriff.

Ja. Da das Drüsengewebe der Brust bei dieser Methode vollständig unberührt bleibt – das Fett wird nur in das umgebende Gewebe injiziert, nicht in das Drüsengewebe selbst – ist die Stillfähigkeit nach einem Lipofilling nicht beeinträchtigt. Das ist ein weiterer Vorteil gegenüber bestimmten Implantatschnitten, die das Drüsengewebe berühren können.

Autorisiert durch Dr. Juliane Bodo

zuletzt aktualisiert am 12.04.2026

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